Ihre Handelsblatt-Redakteure

Substanz entscheidet.

Hier stellen wir Ihnen eine Reihe von Buchveröffentlichungen der Journalistinnen und Journalisten des Handelsblatts vor. Die 200-köpfige Redaktion bietet Ihnen Orientierung in der Informationsflut der heutigen Zeit. Korrespondenten, Experten und Autoren versorgen Sie mit Informationen und Einschätzungen aus erster Hand.


Erscheinungen im Überblick

Sven Afhüppe & Thomas Sigmund | „Europa kann es besser“ (April 2019)

Stephan Scheuer | „Der Masterplan“ (September 2018)

Norbert Häring | „Schönes neues Geld“ (August 2018)

Yasmin Osman | „Basiswissen Bankenaufsicht“ (März 2018)

Thomas Tuma | „Der moderne Mann in unsicheren Zeiten“ (Februar 2018)

Thomas Sigmund | „Allein unter Feinden?“ (März 2017)

Hans-Jürgen Jakobs | „Wem gehört die Welt?“ (November 2016)


Die Redaktion

Unsere Redakteure, Reporter und Grafiker verstehen sich als Team, das den Handelsblatt-Lesern und -Leserinnen rund um die Uhr, an sieben Tage die Woche über alle Themen berichtet, die die Wirtschaft bewegen. Lernen Sie ihre Gesichter kennen >>

 

 

 

Sven Afhüppe
Handelsblatt – Chefredakteur

Thomas Sigmund
Politik – Ressortleiter

„Europa kann es besser“ 

Mit verunsichertem Blick auf ein beschwertes Europa, erkennen wir, dass Wohlstand und Arbeit immer stärker ins Wanken geraten. Unser Kontinent droht den Anschluss zu verlieren. Aus der Politik kommen mehr Fragen als Antworten. 30 Frauen und Männer an der Spitze europäischer Unternehmen haben sich Gedanken über die Zukunft von Europa gemacht und ein Reformprogramm für die angeschlagene Europa AG entworfen, aus dem konkrete Handlungsempfehlungen hervorgehen – und eine Vision von Demokratie und Freihandel.

Mit Beiträgen von: Hannes Ametsreiter (Vodafone), Werner Baumann (Bayer), Martin Brudermüller (BASF), Ignacio Galán (Iberdrola, Spanien), Antti Herlin (Kone, Finnland), Tim Höttges (Telekom), Tina Müller (Douglas), Richard Lutz (Deutsche Bahn), Simone Menne (Aufsichtsrätin), René Obermann (Warburg Pincus), Peter Oswald (Mondi Group, Österreich), Kasper Rorsted (Adidas), Carola von Schmettow (HSBC Deutschland), Rolf Schmitz (RWE), Christian Sewing (Deutsche Bank), Frank Thelen (Freigeist Capital), Reinhold Würth (Würth), Dieter Zetsche (Daimler).

Zur Person | Sven Afhüppe begann seine  journalistische Tätigkeit im Jahr 1999 als Redakteur bei der WirtschaftsWoche in Düsseldorf. Für das Wirtschaftsmagazin wechselte er Anfang 2000 als Hauptstadtkorrespondent nach Berlin. Ab 2004 war er in gleicher Position beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel tätig, bevor er im Jahr 2006 ins Berliner Büro des Handelsblatts wechselte. Im Oktober 2011 wechselte er als stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts nach Düsseldorf. Es folgte im Januar 2015 die Berufung zum Chefredakteur der Wirtschafts- und Finanzzeitung. Seit Januar 2015 ist er Chefredakteur des Handelsblatts. 

 

Zur Person | Thomas Sigmund ist Volljurist und Politologe und schreibt seit mehr als 20 Jahren über politische und ökonomische Fragen. Seit 2013 ist er Ressortleiter Politik und Leiter des Hauptstadtbüros des Handelsblatts. Er verantwortet die Berichterstattung über das Kanzleramt und die Europapolitik Angela Merkels. 2015 erhielt er den „Regino-Preis“ für herausragende Justizberichterstattung.

Stephan Scheuer
Redakteur Unternehmen & Märkte

„Der Masterplan – Chinas Weg zur Hightech-Weltherrschaft“

Die Volksrepublik China ist in kurzer Zeit vom Entwicklungsland zur zweitgrößten Volkswirtschaft aufgestiegen. Anfangs kopierten Chinas Unternehmer die Produkte und Konzepte von Firmen aus den USA und Europa. Jetzt entwickeln sie eigene Ideen, die die globale Wirtschaftsordnung revolutionieren. Neben den künftigen Weltveränderern wie Alibaba, Tencent oder Baidu mischt auch der chinesische Staat mit. Dank modernster Technik sollen jede Firma und jeder Bürger in Echtzeit überwacht werden können – auch über die Grenzen der Volksrepublik hinaus.

Diese Entwicklungen stellen Europa und Deutschland vor völlig neue Herausforderungen. Wird Chinas neue technologische Führungsrolle zu einer echten Bedrohung für unseren Wohlstand und unsere Freiheit? Dieses Buch spürt den innovativsten Ideen in China nach. Es zeigt, wo Firmen aus der Volksrepublik bereits ihre Konkurrenten in Europa und den USA überholt haben. Und es führt auf, welche Denker hinter den Konzepten stehen und wie sie die Wirtschaftsordnung auch in Europa radikal verändern werden. Ihre Ideen werden vieles bequemer machen. Aber sie werfen auch elementare Fragen über die Sicherheit unserer Daten und die Bedeutung von Landesgrenzen in der digitalen Welt auf.

Stephan Scheuer beschreibt die digitale Strategie der chinesischen Führung, gibt den Erfindern hinter den aufstrebenden Firmen ein Gesicht und zeigt, wie die Internet-Supermacht China unser Leben verändert und unsere Zukunft bestimmen wird. Das Buch wird ab dem 17. September im Handel erhältlich sein.

Zur Person | Stephan Scheuer schreibt über die Telekommunikationsbranche, die IT-Wirtschaft sowie chinesische Firmen in Deutschland und Europa. Zuvor war er fünf Jahre China-Korrespondent in Peking. Stephan Scheuer hat bei dpa in Frankfurt/Main und Berlin volontiert, und Internationale Beziehungen in Berlin, London und Peking studiert.


 

Norbert Häring
Ökonomie-Korrespondent

„Schönes neues Geld“
PayPal, WeChat, Amazon Go – Uns droht eine totalitäre Weltwährung.

In unserer Bezahlwelt tobt ein Krieg gegen das Bargeld. Es geht um kommerzielle Interessen und um die technologie-getriebenen Geschäftsmodelle von Mastercard, Microsoft, Apple und Co. Und es geht um die Freiheit des Individuums. Der Wirtschaftsexperte Norbert Häring belegt, wie eine Allianz aus großen Technologie- und Finanzkonzernen, reichen Stiftungen, Regierungen und Organisationen an einem umfassenden System der digitalen finanziellen Überwachung und Kontrolle baut: Wir sind auf dem Weg in ein (vertragsungebundenes) Pay-as-you-go-System, das mittels Gesichtserkennung und Fingerabdrücken aktives Bezahlen überflüssig macht und einer globalen Weltwährung den Weg bahnt. Wer das Buch von Häring liest, weiß, warum das keine Verheißung ist. Das Buch ist ab dem 16. August im Handel erhältlich.

 

Zur Person | Berichtet für das Handelsblatt über Wirtschaftswissenschaften, unter anderem auf der montäglichen Ökonomieseite. Er bloggt über „Geld und mehr“ und ist Autor populärer Wirtschaftsbücher, darunter des preisgekrönten „Ökonomie 2.0“ und von „Markt und Macht“. Er ist Vorsitzender des von ihm 2002 ins Leben gerufenen EZB-Schattenrats und Ko-Direktor der World Economics Association. Bevor er 2002 zum Handelsblatt kam, arbeitete der promovierte Volkswirt als Journalist für die Financial Times Deutschland und die Börsen-Zeitung und zuvor als Analyst beziehungsweise Redenschreiber für die Commerzbank.


 

Yasmin Osman
Redakteurin im Bankenteam

„Basiswissen Bankenaufsicht“
Wer Banken kontrolliert und wie es funktioniert – eine Einführung

In Yasmin Osmans Buch „Basiswissen Bankenaufsicht“ geben Experten des Fachgebiets ausführliche Antworten auf aktuelle Fragen, für Finanzakteure, die Wege in die Zukunft gestalten müssen. 

Warum werden Banken kontrolliert?
Warum werden Banken staatlich überwacht?
Welche Institutionen spielen eine Rolle?
Wer denkt sich die Vorschriften eigentlich aus?
Und wie beeinflusst Regulierung die Geschäftsmodelle von Banken? 

Das Buch beschreibt in verständlicher Sprache, wie die Bankenaufsicht in Deutschland und Europa funktioniert. Es gibt einen Überblick über das Zusammenwirken der wichtigsten Akteure und erläutert die wichtigsten Grundlagen und Instrumente der Bankenüberwachung. Ein abschließendes Kapitel beleuchtet die jüngeren Tendenzen und Entwicklungen der Bankenaufsicht.

 

Zur Person | Yasmin Osman ist 1972 in Rottweil geboren. Im Studium verschlägt es die Schwäbin von 1993 bis 1999 nach Passau (Diplom der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien). Nach dem Volontariat an der Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten in Düsseldorf und einem Jahr in der Frankfurter Finanzredaktion des Handelsblatts, war sie von 2001 bis 2008 Wirtschaftsredakteurin der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Finanzredakteurin der Börsen-Zeitung und ab 2005 bei der Financial Times Deutschland. Seit November 2008 ist sie wieder im Frankfurter Bankenteam des Handelsblatts.


 

Thomas Tuma
Stellvertretender Chefredakteur

„Der moderne Mann in unsicheren Zeiten“

Die Handelsblatt-Kolumne „Der moderne Mann“, in der „Herr K.“  jeden Montag seine Leserinnen und Leser begeistert, erschien im August 2016 erstmals in gebundener Form als gleichnamiges Buch. Mit „Der moderne Mann in unsicheren Zeiten“ darf der Leser sich nun auf 50 neue Kolumnen freuen, die die zentralen Fragen des Lebens zum Thema haben: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Und wie viel Bonusmeilen gibt es auf dem Weg dorthin? Autor der Kolumne ist Thomas Tuma, stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts. Er gießt sämtliche Erlebnisse rund um die Themen Büro, Familie und Alltag, die er im Bekannten- und Kollegenkreis aufschnappt und im Leben des modernen Mannes eine Rolle spielen, in die Form charmanter Kolumnen.

Dabei hat es Herr K. nicht immer leicht: Die moderne Lebenswelt bringt zahlreiche Heraus-forderungen mit sich, denen man(n) sich heute stellen muss. Ein wenig Verständnis von seiner Familie wünscht er sich durchaus, doch seine Frau weiß nicht einmal, womit er sich im Job den lieben langen Tag beschäftigt: Als „Senior-Consultant-Key-Account-Irgendwas“ hat sie ihn einmal im Gespräch mit einer wildfremden Frau angeschickert bei einer Party bezeichnet. Dabei hat er durchaus Karriere gemacht und seine aktuelle Position ist „kurz unter Vorstand“, wie er selbst gern von sich sagt. Das gibt seinem Leben Halt und Sinn in einer Welt, die sehr komplex geworden ist.

Wenn Sie sich für die Bücher interessieren, können Sie sie im Handelsblatt Kaufhaus der Weltwirtschaft erwerben.


Zur Person | Thomas Tuma, Jahrgang 1964, war nach einem Volontariat bei einer Lokalzeitung bei der „Münchner Abendzeitung“ sowie bei „Tango“ tätig. Nach seiner Zeit beim Wochenmagazin „Stern“ wechselte Tuma 1996 zum „Spiegel“, ab 2002 war er dort Ressortleiter der Bereiche Wirtschaft und Medien. Seit November 2013 ist Thomas Tuma stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts.


 

Thomas Sigmund
Ressortleiter Politik und Leiter des Hauptstadtbüros

„Allein unter Feinden? Was der Staat für unsere Sicherheit tut – und was nicht“

Die Welt wird immer unsicherer. Nicht nur in Afrika, Syrien oder der Türkei, sondern mehr denn je bei uns – direkt vor unserer Haustür. Direkt in unserem Leben, in Berlin, München oder Chemnitz, in Wien oder Zürich. Immer mehr Einbrüche, verübt durch aggressive Banden; immer mehr gewaltsame Übergriffe wie in Köln und andernorts; wachsende Terrorgefahren; steigende Zahlen bei der Internetkriminalität; eine Sprachverrohung in Netz und Öffentlichkeit: Nicht zu Unrecht fühlen wir uns zunehmend „Allein unter Feinden“ und vom Staat verlassen.

Thomas Sigmund, Jurist und Journalist, geht den Ursachen dieser besorgniserregenden Entwicklung auf den Grund. Er schaut auf eine überlastete und unzureichend ausgestattete Polizei, auf eine überforderte Justiz und Verwaltung, auf Bürgerwehren, die das Gesetz des Handelns in die eigenen Hände nehmen, auf den maroden Zustand der Militärs, das eigentlich auch Sicherheitsaufgaben im Innern hat, auf unkoordiniert arbeitende Geheimnetze.

Sein Fazit: Der Rechtsstaat lässt uns immer öfter im Stich. Mehr denn je leben wir in einem unsicheren Gemeinwesen. Sigmund macht auch umfassende Vorschläge, wie der Staat wieder wehrhaft wird und unsere Sicherheit im Innern endlich wieder vollumfänglich gewährleistet.

 

Zur Person | Thomas Sigmund, geboren 1966 im Amberg, arbeitet seit über 20 Jahren als politischer Korrespondent. Er ist Volljurist und Politologe und schrieb für mehrere Tageszeitungen und Magazine. Seit 2013 ist er Ressortleiter Politik und Leiter des Hauptstadtbüros des Handels-blatts. Sigmund hat in den vergangenen 15 Jahren Interviews mit Bundesjustizministern und Bundesinnen-ministern zu sicherheits- und innenpolitischen Themen interviewen.


 

Hans-Jürgen Jakobs
Senior Editor

„Wem gehört die Welt?“
Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus

Sie heißen Larry Fink, Stephen Schwarzman oder Abdullah bin Mohammed bin Saud Al-Thani. Mit ihren Billionen schweren Fonds legen Blackrock, Blackstone oder Qatar Investment mehr Geld an als Deutschland erwirtschaftet. Sie dominieren längst die zentralen Felder der Weltwirtschaft und konzentrieren Geld und Einfluss wie nie zuvor. Doch wer sie wirklich sind und welche Ziele sie verfolgen, wusste bisher niemand. Das jüngste Buch von Hans-Jürgen Jakobs stellt einen ersten umfassenden Report über die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus dar.

Die 200 mächtigsten Akteure des Weltfinanzwesens, die hier im Porträt vorgestellt werden, versammeln zusammen mehr als 40 Billionen US-Dollar – das sind 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Welt oder fast das Dreifache der Wirtschaftsleistung der EU. Das Gesamtbild dieses neuen Kapitalismus ist bedrohlich: Denn die nächste große Krise wird vom „grauen“ Kapitalmarkt und den „Schattenbanken“ ausgehen, die in der Gier nach Renditen ungeregelt und ungezügelt wachsen.


Zur Person
| Der Diplom-Volkswirt volontierte 1985 bei der „Mainzer Allgemeine Zeitung / Wiesbadener Tagblatt“. 
Von 1990 bis 1993 leitete er das Wirtschaftsressort der „Münchner Abendzeitung“, wechselte danach als Redakteur zum „Spiegel“ (1993-2001). 2001 wechselte Hans-Jürgen Jakobs zur „Süddeutschen Zeitung“, zuletzt war er dort Ressortleiter Wirtschaft. Von Februar 2013 bis Ende 2015 war Jakobs Chefredakteur des Handelsblatts. Seit 2016 ist er Senior Editor.