Ein Thema, ein Gast, ein Moderator

Mit diesem Konzept reagiert das Literaturhaus Hamburg seit 1999 auf ein wachsendes Bedürfnis, sich mit Zeitgeistthemen auseinanderzusetzen. Beim Philosophischen Café passiert gemeinsame Reflexion, und der Versuch weder Dogmen noch Ideologien freien Raum zu lassen. Dieses Mal ist Andreas Reckwitz zu Besuch bei Gastgeber Reinhard Kahl, Journalist und Autor. Andreas Reckwitz ist Professor für Kultursoziologie. Mit seinem Buch "Die Gesellschaft der Singularitäten" ist er einer sich verändernden Grammatik des Sozialen auf der Spur.

Die klassische Industriegesellschaft war eine "Generalisierungsmaschine." Sie standardisierte, sodass Lebensstile sich nur graduell unterschieden.  Individuen, die für sich ein gutes Leben suchen, sich aber ihrer Einmaligkeit gar nicht sicher sind, leben nicht einfach ihr Leben, sie führen es auf: Inszenierungen der materiell Gesättigten, getrieben von einem Hunger auf Anerkennung und Beachtung? Unterscheidungsgewinne werden so wichtig wie materielle und finanzielle, oder sogar wichtiger.

Diskutieren Sie mit, wenn es darum geht, ob alte Versprechen von Zugehörigkeit und Identität die Lücken zwischen den Singularitäten füllen.

 

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